November 2014

"Jubel, Jubel, Jubiläum"

Lustspiel in drei Akten

von Gudrun Ebner

Inhalt:

Elmar Tippelmann ist Bürgermeister von Mittendorf und geschieden. Seine Tochter Marion lebt bei ihm, sie kommt gerade von einem Besuch bei ihrer Mutter zurück. Elmar ist sehr beschäftigt, es steht das 600. Stadtjubiläum von Mittendorf an, die Vorbereitungen laufen auf vollen Touren, und darüber vergisst er, sie vom Bahnhof abzuholen.
In seinem Büro warten an diesem Freitagmorgen, Fräulein Petunia Niemals, die ehemalige Schulrektorin und heutige Chorleiterin. Sie ist auf „hundertundachtzig“, weil Elmar sie warten lässt. Sie kennt Elmar, Bruno und Piet sehr gut, da sie ihre Schüler waren.
Dr. Bernhardi, ein etwas undurchsichtiger Mitarbeiter vom Amt für Denkmalschutz und Stadtgeschichte, wartet ebenfalls auf Elmar, er will sich einige alte Urkunden ansehen.
Auch Bruno Querkopf, Elmar´s oppositioneller Gegenspieler, ist schon da. Bruno hat ein Jubiläumsradrennen organisiert und er amüsiert sich über Elmars plötzlichen sportlichen Eifer, besonders weil dieser an sich eher ein Sportmuffel ist. An diesem Morgen stürzt Elmar bei seiner frühmorgendlichen Trainingseinheiten. So kommt er ziemlich verspätet und verletzt im Amt an. Obendrein bekommt er auch noch einen Hexenschuss, und das, wo er doch am Nachmittag das neue Hallenbad einweihen muss.
Rosemarie Püschel ist Elmars Sekretärin und seine rechte Hand, an ihr bleibt immer alles hängen. Sie ist in Bruno verliebt, genauso wie Bruno in sie, aber sie sind noch kein Paar.
Piet Helmer, ist Praktikant in der Stadtverwaltung. Er hat den Posten nur bekommen, weil er einen einflussreichen Vater hat. Er hat einen leicht homosexuellen Touch, zudem ist er ein wenig schusselig und vergisst die T-Shirt Bestellung für den Chor.
Marion Tippelmann, verteidigt ihren Vater gegen die Sensationsgier von Jan Mooslichter, dem Reporter. Diesem gefällt die kleine Kratzbürste und er will sie gerne näher kennen lernen.
Carmen Schnell, die Chiropraktikerin wird gerufen um Elmars Hexenschuss zu kurieren. Sie hat nach Elmars Aussage heilende Hände. Marion fällt sofort die Vertrautheit auf, mit der Carmen Elmar begrüßt und sie macht sich so ihre Gedanken. Petunia Niemals kommt dazu, als Carmen auf Elmar´s Rücken sitzt und ihre neuste indische Massage ausprobiert. Sie ist außer sich und will dieses Flittchen mit ihrem Krückstock zur Räson bringen. Jan Mooslichter hat mal wieder den richtigen Riecher und bekommt so eindrucksvolle Bilder für seinen Bericht über den Bürgermeister. Als dann auch noch die Stadternennungsurkunde verschwunden ist und die T-Shirts Bestellung für den Chor so völlig daneben geht, steht Elmar das Wasser bis zum Hals. Lassen sie sich überraschen, wie er trotz der peinlichsten Situationen immer wieder ans rettende Ufer schwimmt.


Seite: 
Regie: Gisela Tölle-Hillemeier
Souffleusen: Gisela Tölle-Hillemeier
Frisuren und Maske: Sigrid und Bernhard Hillemeier
Bernds Haarmoden, Rietberg
Bühnentechnik: Franz-Josef Austenfeld
Karl-Heinz Settertolulte
Personen und Ihre Darsteller:
Elmar Tippelmann
Bürgermeister von Mittendorf
Franz-Josef Austenfeld
Marion Tippelmann
seine Tochter
Emily Meier
Rosemarie Püschel
Sekretärin von Elmar
Conny Sasse
Petunia Niemals
ehemalige Schulrektorin, sie leitet den Chor
Judith Neudorf
Bruno Querkopf
Oppositionsführer
Markus Franz
Piet Helmer
Praktikant
Volker Mathiasch
Jan Mooslichter
Reporter der Mittendorfer Nachrichten
Ulrich Bolte
Bürgermeister Langhorn
Martin Schulte
Carmen Schnell
Chiropraktikerin
Jessica Meier