Unsere Aufführungen

von 1976 bis 1979

Pantoffelrevulotion

Dezember 1976 – von Hans Balzer

Darsteller

Konni Schalk
Siegrid Tölle
Tine Beyer
Stefan Bolte
Brigitta Bökmann
Helmut Walkenfort

Regie: Martin Ramsel

Souffleuse: Margret Bolte, Josef Bolte

Das Ferienparadies

Dezember 1977 – von Michael Brett

Der Herr Sponselt hat einen über den Durst getrunken. Er ist „blau“ und das zum erstenmal in seiner Ehe. Überflüssig, dass er in seinem Zustand auch noch auf einer Vase blasen will und so zum allgemeinen Krach beiträgt. Denn Lärm genug gibt es in dem Stück „Das Ferienparadies“ von Michael Brett sowieso.
Das Ehepaar Sponselt mit seiner Tochter Natalie sowie das Ehepaar Dreissig mit Sohn Bob und Tochter Lissy wollten eigentlich gemeinsam in einem Haus friedliche Ferien verbringen. Aber rangierende Güterzüge und das Bimbam von nahe gelegenen Glocken lassen keine Ruhe aufkommen. Das strapaziert die Nerven, und es entsteht ein handfester Krach nach dem anderen. Lissy trägt fleißig dazu bei. Als Bob und Natalie sich verloben wollen, kommt neuer Ärger auf. Man schimpft, tobt, lacht und weint, aber das gute Ende bleibt nicht aus.

Darsteller

Ulrich Bolte
Sigrid Tölle
Stefan Bolte
Maria Brandtönies
Helmut Walkenfort
Brigitta Bökmann
Veronika Altebäumer

Regie: Martin Ramsel

Souffleuse: Margret Bolte, Josef Beine

Meine Frau bin ich

Dezember 1978 – von Karl Mertes

Ludmilla, die heiratslustige des Pensionärs Hannes Schinder und seiner resolute Hamburg, wo sie bedienstet war, auf einem Tanzabend den Drogeriegehilfen Fritz Süppchen kennen gelernt. Beide sind gleich so ineinander verknallt, dass sie sogar vergessen sich richtig vor zu stellen. Einer weis vom anderen nur den Vornamen. Als Ludmilla dann ihre Hamburger Stelle aufgibt und nach Hause zurückkehrt, ändert auch Fritz seinen Beruf. Er wird Handelsvertreter. Nach einigen Wochen aber treibt die Sehnsucht nach ihrem Fritz Ludmilla erneut nach Hamburg. Vergebens ist aber dort die Suche nach ihrer Ballbekanntschaft.
Fritz hat inzwischen von seiner Firma als Handelsvertreter die Heimatstadt Ludmillas zugewiesen bekommen. Aber er findet dort nicht sogleich eine Wohngelegenheit.
Josef Vloo, ein alter Freund von Fritz, seines Zeichens ebenfalls Handelsvertreter, erfährt im Wartezimmer eines Arztes zufällig durch das Gespräch einiger schwatzhaften Frauen, dass die Familie Schinder möblierte Zimmer zu vermieten hat. Er macht sich gleich auf, um ohne Wissen von Süppchen für diesen dort ein Zimmer zu mieten. Die Schinders sind wohl bereit zu vermieten, aber kein einzelnes Zimmer, sondern die zwei Zimmer, die sie für diesen Zweck freigemacht haben. Süppchen ist aber noch ledig, deshalb stehe ihm keine zwei Zimmer zu. Da verfällt Vloo auf den tollen Gedanken und gibt, ohne dass dieser davon weiß, seinen Freund Süppchen den Schinders gegenüber als verheiratet aus. Fritz ist darüber verzweifelt, denn er befürchtet, dass seine Vermieter seine Frau mal kennen lernen wollen. Aber auch da weiß Vloo sogleich Rat. Er schwindelt den Eheleuten Schinder vor, dass die Frau seines Freundes Süppchen nur alle paar Wochen mal bei ihrem Mann auftaucht, weil sie auswärts ebenfalls als Geschäftsreisende tätig ist. Um den Schwindelt glaubhaft zu machen, soll sich Süppchen dann und wann in seiner Wohnung den Schinders und den Nachbarn in Frauenkleidung als Dame präsentieren. Süppchen, dem keine andere Wahl bleibt, wenn er die Wohnung bekommen und behalten will, willigt schließlich in den Plan seines Freundes ein.Da aber naht das Verhängnis. Ludmilla, aus Hamburg heimgekehrt, überrascht Süppchen in Frauenkleidung in seinem Zimmern. Die frappante Ähnlichkeit dieser Dame mit ihrer Hamburger Ballbekanntschaft irritiert sie. Doch die Situation wird für Süppchen noch schlimmer, als seine gestrenge Patentante Paula Kuchenkranz auftaucht. Sie hat keine Ahnung davon, dass Süppchen verheiratet sein soll, findet sich aber gleich mit der Tatsache ab. In ihrem Koffer hat sie einen Kleiderstoff, den sie für sich selbst gekauft hat, nun aber der vermeintlichen Frau Süppchen schenken will. Neun Jahre hat/ante Paula Süppchen nicht mehr gesehen und neun Jahre verändern einen Menschen, deshalb riskiert es auch Josef Vloo, sich Paula gegenüber als Süppchen auszugeben und Fritz Süppchen, der zufällig in Frauenkleidung steckt als seine Frau. Tante Paula beauftragt nun Ludmilla, der jungen Frau“ Maß zu nehmen, um zu sehen, ob der Stoff für ein Kleid reicht. Alle Ausflüchte Josef Vloo’s, alle Krankheitsbeteuerungen Süppchens nützen nichts, die Tante besteht auf ihren Willen. So kommt es dann zur Katastrophe. Das Kleid wird Süppchen über den Kopf ausgezogen, dadei verliert er den Schnurrbart, den er sich als Zirkusattraktion“ angesteckt hat. Nun ist der Schwindel raus, Ludmilla erkennt ihn als ihre flüchtige Tanzbekanntschaft aus Hamburg und Tante Paula als ihren Patenneffen. Was bleibt Süppchen nun anders übrig, als um Ludmillas Hand anzuhalten, wenn er die Wohnung behalten will. Ludmillas Eltern geben ihre Einwilligung, und so findet der Schwindel doch noch ein gutes Ende.

Darsteller

Franz-Josef Lübbers
Norbert Rübbelke
Ulrich Bolte
Sigrid Tölle
Maria Brandtönies
Brigitta Bökmann
Veronika Altebäumer

Regie: Martin Ramsel

Souffleuse: Christine Gertkämper

Bühnentechnik: Martin Ramsel

Der Sprung in die Ehe

Dezember 1979 – von Max Reimann und Otto Schwartz

In dem zeitgemäßen Theaterstück spielt sich die Handlung um ein verrücktes Paar ab. Ein nervöser und weltfremder Professor, der Spinnen züchtet, findet im laufe der Handlung den Weg zur vermeintlichen Dienstmagd seines Bruders, eines Baumwollfabrikanten. Während auch der Bruder des Professors um die Gunst des Mädchens einer heimlichen Freundin der Frau des Fabrikanten wirbt, kommt es zum guten Schluss noch zur ehelichen Verbindung des Spinnen“ Professors und der Dienstmagd.

Darsteller

Franz-Josef Lübbers
Helmut Walkenfort
Sigrid Welzel
Brigitta Bökmann
Christine Gertkämper
Ulrich Bolte
Maria Brandtönies

Regie: Martin Ramsel

Souffleuse: Margret Bolte

Bühnentechnik: Norbert Rübbelke